Eine Farbe als Begleitung
Suche dir vor dem Spaziergang eine Farbe aus. Halte unterwegs nach ihren verschiedenen Tönen Ausschau: das Grün einer Hecke, ein fast graues Blatt, ein heller Lichtfleck. Du musst nichts einsammeln. Die kleine Aufgabe verändert vielleicht schon, was du bemerkst.
Die Landschaft hören
Bleib an einer sicheren Stelle stehen oder setz dich hin. Welche Geräusche sind nah, welche weit entfernt? Vielleicht hörst du Wind, Schritte, Wasser oder Verkehr. Versuche für einen Moment, die Geräusche nur zu unterscheiden. Auch eine Stadt hat eine Landschaft aus Klängen.
Ein Detail länger betrachten
Wähle etwas, das du vom Weg aus sehen kannst: eine Rinde, einen Stein, eine Blattkante. Schau zuerst auf die Form, dann auf die Oberfläche und schließlich auf Licht und Schatten. Falls du fotografierst, warte mit dem Auslösen einen Augenblick. Was möchtest du im Bild eigentlich zeigen?
Dein eigener Zugang
Die Aufgaben sind Vorschläge. Wenn Hören oder Sehen für dich nicht möglich oder gerade anstrengend ist, wähle etwas anderes: die Luft auf der Haut oder das Gefühl, an einem vertrauten Platz zu sitzen. Du darfst jede Übung ändern oder auslassen. Es gibt dabei nichts zu erreichen und keine richtige Anzahl von Entdeckungen.
Quellen & weiterführendes Wissen
Persönliche Anregungen von Mario & Aik. Die Übungen sind eigene redaktionelle Ideen.


